Das erste Ankommen


Raus aus dem beschaulichen, mitteldeutschen Schwerte, rein nach Hongkong. Wie man beschreibt man einen Ort der so unterschiedlich zu seinem zu Hause ist? Keine Ahnung
Der Flieger ist nach ca 11 Stunden Flug und ohne nennenswerte Probleme, ebenso wie nahezu ohne Schlaf, in Hongkong gelandet. Wir haben uns dann erstmal sortiert mit Geld wechseln, Handykarte und Octopus Karte (UBahn) kaufen und so. Das hat schon ca 1 Stunde gebraucht. Was super ist, weil wir um ca. 6 Uhr angekommen sind und wir erst um 14:00 in unsere Unterkunft können. Was tut man also mit ca. 23 kg Gepäck auf Rücken und vor der Brust und 8 Stunden Wartezeit? Genau, man fährt in der Hauptstoßzeit mit der Metro in die City. Dass man seinen Rucksack selten mehr als 500 Meter trägt stimmt übrigens nicht. Mein “500 Meter Pensum” habe ich für ein paar Tage bereits voll. Im Kowloon Park haben wir dann die ganze Zeit rumgesessen und den alten Frauen dabei zugesehen, wie sie ihrer Leibesertüchtigung nachgehen, indem sie wie es scheint unkontrolliert ihre Gliedmaßen in die sie umgebende Luft schmeißen.
Hongkong besteht irgendwie nur aus Hochhäusern. Das ist auch das erste was einem auffällt wenn man mit der Metro vom Flughafen in die Stadt fährt. Normale Wohnhäuser scheint es nicht oder nur selten zu geben. In der Nähe unserer AirBnB Unterkunft im Stadtteil Sham Shui Po ist Mong Kok. Angeblich der am dichtesten besiedelte Fleck der Erde mit ca. 130000 Einwohner / km² . Das gucken wir uns heute mal an, genauso wie einen DimSum Laden hier in der Nähe, der obwohl unglaublich günstig einen Michelin Stern bekommen hat. Jetzt erstmal duschen und einen Kaffee jagen.


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