Numbers of Weltreise



Ich dachte mir, ich versuche mal  und einen anderen Blickwinkel auf unsere Reise. Ausser den schönen und nicht so schönen Bildern, den ganzen Geschichten, die man so erlebt, und den Menschen, die man so kennenlernt, gibt es noch mehr Sachen über die man sonst nicht schreibt?

Klar, es gibt die Zahlen 😀

Wie man deutlich sieht
ist der eine Bereich
blau und der andere orange.
Ich bin heute genau 14700 Tage alt und davon 151 Tage auf Weltreise. Ich habe in den 151 Tagen 12 Länder besucht oder besser betreten. Bis zum Ende meiner Reise werden es wohl noch 10 Länder mehr sein. Das nördlichste Land war Holland, wo ich einen Zwischenstopp von einem Tag hatte, bei meinem Flug von Valencia nach Bali. Das südlichste Land war Australien. Hier haben ich mir Malariaprophylaxe für den verlängerten Indonesientrip besorgt. Das westlichste Land, das ich besucht habe, war Spanien. Es ging zurück nach Europa, als mein Bruder geheiratet hat. Das östlichste Land war Indonesien und da ganz speziell die Insel Papua. Von dort aus bin ich nach Raja Ampat gefahren, dem besten Tauchgebiet der Welt.

Nichts geht über eine
gemütliche  Nacht
in einem engen Bus
Ich haben in 23 Unterkünften übernachtet. Von Shared Dorms in Backpacker Hostels über Schlafzimmern in privaten Wohnungen bis großen Einzelzimmern in Hotels war alles dabei. Da sind die Nachtbusse, Nachtzüge und Übernachtungen auf Bänken in den Transitbereichen der Flughäfen nicht mitgerechnet. Manche hatten AC (AirCondition) manche nicht.  AC ist nicht immer besser. Stell Dir vor Du liegst in einem wunderschönen, gekühlten Zimmer und die AC bläst Dir die ganze Nacht 16° kalte Luft in den Nacken. Am nächsten Morgen wird sich Dein ganzer Körper an Deinen Nacken anpassen müssen, vermutlich auch für mehrere Tage.





Die teuerste Unterkunft, die ich hatte.
Ein Platz im Paradies hat seinen Preis.
Die günstigste Unterkunft war das Mekong Bungalow auf Don Det und lag bei 2,5€ pro Person und Nacht. Die teuerste Unterkunft war das Lumba Lumba in Raja Ampat, mit 35€ pro Person und Nacht. Die Unterkunft war Super Basic, aber die Umgebung einzigartig, außerdem war die komplette Verpflegung inklusive und vier Schnorcheltrips mit inbegriffen. Beides waren beeindruckende Orte. Man kann also nicht sagen, teuerer ist besser, oder billiger ist schlechter. Es kommt immer drauf!


Kältenebel über einem See
bei Tengchong
Die kälteste und heißeste Temperatur auf der Reise kann ich nur schätzen, aber ich denke, dass es in Tengchong in der chinesischen Provinz Yunnan am kältesten war. Nachts wurde es so kalt, dass man teilweise mehrere Schichten Klamotten anziehen musste. Ich vermute, dass es da die Temperaturen um 5° Celsius kalt war. Der heißeste Fleck war sicher Perth in Australien. In der Stadt waren es teilweise  45° Celsius, tendenziell eher noch heißer. Die Hitze war aber auszuhalten. Der Wind Freemantle Doctor, der vom Ozean ab Mittags für einen angenehmen Luftzug gesorgt hat, hat das Ganze erträglich gemacht.

So sehen ca 17 kg Gepäck am Körper aus
+ 0,5l Wasserflasche
Gestartet bin ich mit ca 22 kg und ca 95 kg lebendem Gewicht. Mittlerweile ist mein Gepäck ca 4 Kilo leichter geworden. Wenn man das Zeug die ganze Zeit mit sich rumschleppen muss, erkennt man immer mehr und mehr was man alles nicht braucht, nur Platz frisst und für zusätzliches Gewicht sorgt. Nach Malaysia werde ich bestimmt nochmal mindestens 2 kg weniger Gepäck haben. Müsste ich nochmal meinen Rucksack zum ersten Mal packen, hätte ich mit Sicherheit wieder zuviel. So ein Rucksack kann nur wenig wiegen, wenn man mit ihm ständig auf Reisen ist. Ich habe auf der Reise jetzt auch schon ca 6 kg abgenommen. Das kann man leider bei Flügen nicht zum Gewicht des Gepäcks rechnen. Bei WingsAir in Indonesien muss man da trotzdem Übergewicht (über 15kg Gepäck) zahlen. Zum Glück nur für das Gepäck.

Wiegt ein aufgeladenes Handy mehr als ein Leeres?

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ich fahre nach Chile und nehme mit ...

Ankunft im Paradies der Togian Islands

Das Singapur der East-West Line